Freitag, 2.1.2026 Zum Druidenstein

Wanderung mit Günther zum Druidenstein bei Ebermannstadt

Freitag Morgen, der zweite Tag des neuen Jahres 2026. Unsere erste gemeinsame Unternehmung in diesem Jahr. Es ist früher Morgen und es hat heute Nacht geschneit. Ich habe mit Gabi zusammen Schnee geräumt, mich dann zum Aufbruch fertiggemacht und mich warm, eventuell sogar zu warm angezogen. Gegen 9:15 Uhr bin ich mit dem Caddy nach Ebermannstadt in die fränkische Schweiz zum alten Wasserrad, daß im Osten der Altstadt an der Wiesent liegt, losgefahren. Günther war bereits vor mir da, ich kam 2 Minuten nach 11 Uhr an, da ich auf Grund des Schneefalls lieber durch Forchheim und nicht über die Dörfer gefahren bin.

Unsere Wanderung zum Druidenstein, die in etwa 7 Kilometer lang war, folgte eigentlich dem Naturlehrpfad Ebermannstadt und führte über 2 Kilometer und 200 Höhenmeter bergauf. Neben einem kleinen Exkurs zu einem mächtigem Holz-Kreuz, gelangten wir zum Druidenstein, einem Felsvorsprung, von dem aus man einen tollen Ausblick auf Ebermannstadt und das Wiesental bis zum Walberla hat. Von dort oben wanderten wir weiter Richtung Gasseldorf um dann wieder zurück zum Ausgangspunkt, nämlich dem alten Wasserschöpfrad, das trotz der kalten Temperatur noch in Betrieb war.

Unterwegs ging es teilweise steil bergab. In einem abschüssigen Hohlweg bin ich dann auf einem, unter dem Schnee verborgenen, Ast ausgerutscht und bin wie ein nasser Sack zu Boden gegangen und auf die Stirn gefallen. Ich habe nochmal Glück gehabt, ich hätte ja auch gegen einen Stein fallen können. Mittagessen war dann um 14 Uhr beim Resengörg in Ebermannstadt angesagt, einer alten, ehrwürdigen Wirtschaft. Es gab Käseschnitzel für Günther und Sauerbraten für mich. Günther und ich tauschten, wie alle Jahre um diese Zeit, unsere Weihnachtsgeschenke aus. Günther hatte mir einen Kalender für 2026 mit Bildern von unseren Unternehmungen im Jahr 2025 und Storath Pralinen geschenkt und ich ihm ein Päckchen Ferrero Rocher, ein Glas Feigensenf, das Buch über die Vesparicana und einen Gutschein über eine Übernachtung im Schäferkarren auf der Fichtenranch. Dort wollen wir im April oder Mai mal gemeinsam mit unseren Rollern hinfahren. Kurz nach 16 Uhr war ich dann wieder zu Hause. Bilder gibt‘s jetzt gleich im Anschluss.