Donnerstag, 25. Juni 2026: Dießen – Bad Wörishofen – Ulm
Auf geht’s. Wieder mal! Wir verlassen heute schweren Herzens unsere geliebten Berge. Die geplante Umrundung des Ammersees mit dem Besuch von Kloster Andechs haben wir uns geschenkt. Es ist seit Beginn der Reise ziemlich heiß – bereits am Morgen liegt die Temperatur bei 25 Grad.

Wir stoppen das erste Mal in Landsberg am Lech, bewundern die Stufen des Karolinenwehrs, kurz Lechwehr genannt und fuhren dann in die historische Altstadt und genehmigten uns den verdienten Morgenkaffee.

Der Marktplatz in der historischen, gut erhaltenen Altstadt von Landsberg, das zu den sonnigsten Städten Deutschlands zählt.

In Landsberg am Lech haben wir am Marktplatz den ersten Kaffee- und Cappuchinostop eingelegt. Wir haben die Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt besichtigt, das war bei der derzeitigen Hitze immer eine Gelegenheit sich etwas abzukühlen.
Als nächstes haben gedacht, wir besuchen Pfarrer Sebastian Kneipp in Bad Wörrishofen. Bei der Tankstelle am Ortseingang haben wir unsere Roller vollgetankt und uns dann auf die Suche nach einem schattigen Parkplatz gemacht. Wir konnten unsere Fahrzeuge gleich in der Nähe des Denkmalplatzes parken und dann durch die eleganten Fußgängerzonen flanieren.

Zuerst nach links zum Stadtgarten an dessen Eingang das alte Badehäuschen steht. Der Stadtgarten ist eher ein kleiner Park.

Wieder zurückgelaufen und wir haben den Kurpark nicht gefunden. Wahrscheinlich war er hinter einer großen Baustelle versteckt. Wir wollten aber auch was essen und fanden dann einen schönen Biergarten, der mit Lindenbäumen bestanden war.

Kräuterpfarrer und Wasserdoktor Monsignore Sebastian Kneipp
Nun war es nicht mehr all zu weit nach Ulm unserem heutigen Tagesziel. Das Hotel Stern lag mitten in der Stadt und wir konnten sehr bequem in der Tiefgarage parken.
Nachdem wir uns erfrischt gehabt haben, haben wir Ulm exploriert. Es war ja nicht weit zu gehen, schon waren wir beim Ulmer Münster, einem der kühlsten Orte die man zur Zeit finden kann. Wir kamen gegen Ende des Gottesdienstes und haben noch eine junge Dame erlebt, die auf ihre Violine konzertiert hat. Eine andere Frau hat wunderbar gesungen und wir waren von dem Konzert ergriffen.

Der Chorraum des Ulmer Münsters

Das Ulmer Münster vom Domplatz aus gesehen

Nun sind wir im Fischer- und Gewerbeviertel, ein Quartier, daß am Donauzufluß der Blau liegt. Das gut erhaltene Viertel ist heute überwiegend Wohngegend und es gibt ziemlich viele gastronomische Betriebe, da ist für jeden etwas dabei.

Das historische Rathaus im Fischerviertel
Wir haben im Hotel Forelle zu Abend gegessen, was ein wenig kompliziert war, da die Tische an einem abschüssigen Weg drapiert waren. Meine Forelle hat das nicht gestört, vom Bier haben wir gleich was abgetrunken und somit waren wir ohne Not. Nix ist von den Tellern gerutscht, nichts wurde verschüttet und wir ließen den Tag gemächlich ausklingen.

„Zur Forelle“ im Ulmer Fischerviertel im Abendlicht
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