Sonntag, 21. Juni 2026: Marktschellenberg – Deutsche Alpenstraße – Fischbachau-Marbach
Marktschellenberg, Ruhpolding (Windbeutelgräfin) – Reit im Winkl – Grassau – Bernau – Aschau – Nußdorf a. Inn – Oberaudorf (A) – Tatzelwurmstraße – Sudelfeldstraße – Speckalm – Bayrischzell – Fischbachau-Marbach
Die Bundesstraße 305 (Alpenstraße) von Schneizlreuth nach Innzell war gesperrt, so daß wir wieder zurück bis nach Bad Reichenhall und von dort nach Piding, wo wir dann auf über die A8 bis zur Abfahrt Siegsdorf geleitet wurden.
In Ruhpolding fuhren wir zur Windbeutelgräfin, einem großen Gasthaus, daß etwas außerhalb von Ruhpolding in der Brandner Straße zu finden ist. Die Windbeutelgräfin residiert in einem prächtigen Bauernhof, dem historischen und denkmalgeschützten „Mühlbauernhof“.

Bei der Windbeutelgräfin

Natürlich war die Straße von Ruhpolding nach Reit im Winkel ebenfalls gesperrt, was uns sehr geärgert hat. Wir fuhren also bei Siegsdorf wieder auf die Autobahn, dann in Winkl bei Grabenstätt auf die Bundesstraße nach Grassau – Bernau – Aschau – Nußdorf a. Inn – Nieraudorf in Österreich und dann auf die Tatzelwurmstraße sowie die Sudelfeldstraße nach Bayrischzell. Nach der Paßhöhe ging dann eine Straße zur Speckalm hinauf. Diese sind ein Stück bis zur Sonnenalm hochgefahren, haben dann aber umgedreht, weil mir das Ganze unheimlich geworden war. Enge, steile Straße, Gegenverkehr, feiner Schotter auf der Straße, da hatte ich dann keinen Mut mehr weiter zu fahren. Nebenbei erwähnt war die Sudelfeldstraße für Motorräder von 11 bis 21 Uhr gesperrt – Motorräder haben wir ja nicht, also ab geht der Fuchs.
In Bayrischzell gab es gleich am Ortseingang einen Bikertreff, wo wir uns wieder mal einen Almdudler gönnten. Von da an war es nur noch ein kleines Stück nach Fischbachau. Fischbachau ist gesperrt – Baustelle – wird langsam langweilig. Günther kannte jedoch einen Schleichweg, der uns dann endlich zu unserem Quartier im Gasthaus Marbach , der heute leider Ruhetag hatte, führte.

Wir haben uns frischgemacht und sind dann die 700 Meter nach Fischbachau hinuntergelaufen und haben im Klosterstüberl gut zu Abend gegessen, nicht ohne vorher in der Klosterkirche zu frohlocken.


Wir hatten Im Gasthaus Marbach zwei getrennte Schlafräume, jedoch ein gemeinsames Badezimmer. Die Lage war jedoch direkt an der vielbefahrenen „Nebenstraße” und ich konnte nur dank meiner Oropax-Wachskügelchen schlafen. Also dann bis Morgen!
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