Freitag, 19. Juni 2026: Prien am Chiemsee –Marktschellenberg
Prien am Chiemsee – Traunstein – Waginger See – Teisendorf – Bad Reichenhall – Großgmain (Österreich) – Grödig – Bad Dürrnberg (Besuch Salzbergwerk) – Rossfeld-Panoramastraße – Marktschellenberg (2 x Übernachtung)
Prien am Chiemsee am Morgen. Das Wetter ist prächtig – genauso wie gestern – Kaiserwetter. Das Frühstück im Hotel ist hervorragend und ich genieße es sehr. Es gibt Café Americano, also ein Espresso, der mit doppelt soviel Wasser aufgebrüht wird, ein reichhaltiges Müsli, daß ich mir selber zusammenstellen konnte, kleine Croissants und lecker Rührei, was will ich noch mehr? Wir fahren gegen 9:00 Uhr in Richtung Osten los und stoppen zum ersten mal in Chieming zu einem Fotostop.





In Traunstein machen wir ebenfalls einen Fotostop und bummeln durch die Innenstadt. Bei der Weiterfahrt bemerke ich Schleifgeräusche und stelle bald fest, daß die Sohle meines linken Wanderschuhs lose herumbaumelt.



Das nächste Etappenziel ist der Waginger See und machen am Strand Pause um zu Mittag zu essen. Es gibt leckere Heringsbrötchen und dazu kühles Weißbier direkt am Wasser. Nach dem Essen klebe ich erst einmal meine Schuhsohle mit Sekundenkleber wieder fest.



In der größten Mittagshitze pausieren wir in Bad Reichenhall. Wir parken sehr zentral und bummeln durch die Fußgämgerzone zum Kurgarten und zur Gradieranlage. Fotostop und Sightseeing. Ich lasse beim Schuster, der unmittelbar in der Nähe des Rathauses seinen Laden und seine Werkstatt hat, meine Bergstiefel-Sohlen festleimen. Ich hoffe, sie halten die Reise durch.


Wir fahren über Österreich, Gröding, Hallein nach Bad Dürrnberg zum Salzbergwerk, dass wir besichtigten und bestaunen. Im Bergwerk hat es nur 10 Grad, wir bekommen zu Anfang feste weiße Jacken und Hosen und müssen deshalb nicht wie befürchtet frieren. Es gibt Holzrutschen und einen Solesee, über den ein Floß in extremer Langsamkeit gezogen wird. Wir dürfen auf dem Floß Platz nehmen und die Projektionen bestaunen, die uns vorgeführt werden.



Direkt nach Bad Dürrnberg gelangen wir dann zur Mautstation, bei der wir 6 Euros entrichten um über die Rossfeld Panoramastrasse nach Oberau zu gelangen. Der höchschte Punkt liegt über 1500 Meter hoch. Wir haben eine beeindruckende Aussicht – auf der einen Seite nach Salzburg und das Salzkammergut und zum Anderen auf die Bechtesgadener Berge, den Hohen Göll, den Watzmann und den Untersberg.



Wir fahren bei bestem Wetter die kurvige, serpentinenreiche Paßstraße rauf und wieder hinunter nach Oberau um entlang der Berchtesgadener Aache – die in meiner Kindheit noch Salzach hieß, nach Marktschellenberg zu kommen, wo wir in der Pension Frech am Marktplatz 2 Tage übernachten werden.
Da das uns zugewiesene Zimmer zu fipsig ist, haben wir uns entschlossen, ein wenig Geld in die Hand zu nehmen und in eine Ferienwohnung umzuziehen. Herr Frech hat uns noch mit kalten Getränken versorgt und den Tipp gegeben zum Abendessen in’s „Anno“ zu gehen – eine alte bayerische Wirtschaft – weil dort heute Abend ein Standkonzert der Blaskapelle Schellenberg gegeben wird. Zünftig war’s und ein gelungener Auftakt. Ich wollte anschließend noch ein wenig Geld bei der Sparkasse tanken, doch deren Geldautomat war defekt. Gut, daß es noch eine Raiffeisenbank gab und dort konnte ich mich dann mit Bargeld eindecken.
Jetzt kommt ein Filmchen von der Schellenberger Blasmusik. Geduld!


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