Mit den Rennradfuzzis bei der RTF-Tour in Ammerndorf

Meine korrekte Startkarte
Ich fahr die kleine Tour also die mit 45 Kilometer
Die Räder hängen da einfach so herum
Das unauffällige im Vordergrund ist meins
Der TSV Ammerdorf hat für viele Gäste gesorgt
Auf Los geht‘s Los!
Es waren doch nur 44 km

Reisebericht vom 26. Juli 2026

Das waren jetzt nur ein paar Bilder vom Start und Ziel. Vielleicht sollte ich mir eine Action-Cam zulegen? Oder einfach mal stehenbleiben – denn es geht ja nicht um die gefahrene Zeit.

Von Ammerndorf ging es zuerst nach Vogtsreichenbach, dann nach Oberreichenbach und von dort hinunter nach Unterschlauersbach. Natürlich immer Richtung Westen und was kommt aus dem Westen, der beste Freund der Fahrradfahrer, nämlich der Wind.

Richtung Seubersdorf stieg die Straße wieder leicht an und ich hatte ein erstes Erfolgserlebnis. Vor mir quälten sich zwei Liegeradfahrer gegen den Wind und sie waren tatsächlich noch langsamer als ich, also Bauch einziehen, Rücken strecken und vorbei. Dann ging es nach links, also kam der Wind von rechts und es ging immer noch leicht ansteigend auf die Hochebene rauf. Aber dann – dann ging es bergab bis Herpersdorf, daß unten im Biberttal liegt. Leider konnte ich das Rad nicht einfach rollen lassen,sondern ich bremste lieber, weil meine rechte Hand noch ein büschen beeinträchtigt und kraftlos ist. Also Vollbremsung krieg ich zur Zeit nicht hin. Jetzt sind es nur noch 3 Kilometer nach Dietenhofen.

Dietenhofen ist in der letzten Woche in den Schlagzeilen gewesen, da dort die Firma Playmobil einen Produktionsstandort hatte, der nun endgültig geschlossen ist. Playmobil produziert nur noch in Malta und in Tschechien.

In Dietenhofen auf dem Marktplatz war die erste Verpflegungsstelle. Hier konnte ich endlich wieder die berühmten Nutellabrote genießen. Außerdem gab es Käsebrote, Salamibrote, geviertelte Bananen, Apfelschnitze, Säfte und Wasser als Kraftspender. Am Start bekam jeder Teilnehmer ein rosa Bändchen um das Handgelenk getüdelt und damit ist man berechtigt, sich kostenlos an den Köstlichkeiten gütlich zu tun.

Die Strecke lief auf dem Bibert-Radweg weiter bis nach Leonrod und Ebersdorf, wo sich die Strecken teilten. Die Tour 2 mit 100 km Streckenlänge die fast bis Bad Windheim ging und in Lenkersheim wieder zurückführte. Die Tour 3 ging über 134 Kilometer und die Verpflegungsstelle für die größeren Touren war jeweils Hoheneck, von wo aus dann jeweils noch entsprechende Runden zu absolvieren waren. Und dann gab es noch eine 4. Tour, die dann über sage und schreibe 158 Kilometer ging.

Wo waren wir stehengeblieben – in Ebersdorf. Von Ebersdorf bis Unterfeldbrecht ging es stramm und ganz lange bergauf. Das hat sich dann meinem Vater sein Sohn nicht angetan, ist abgestiegen und zu Fuß marschiert, was auch nicht ohne war.

Ab Unterfeldbrecht führte die Strecke über die Hochebene, die auch durchaus Steigungen beinhaltete, nach Neuhof, Unterfeldbrecht, Kirchfarrnbach und immer weiter Richtung Ammerndorf. Ab Hornsegen kam dann eine leicht abschüssige Straße, die über Ballersdorf, Rütteldorf und Vogtsreichenbach führte. Hier konnte ich das Rad so richtig laufen lassen um nicht zu sagen ich konnte die Straße runterballern. Somit holte ich meinen Zeitverlust wieder auf und konnte am Ende der Tour feststellen, daß ich dafür, daß ich in diesem Jahr allermeistens mit meinem E-Bike unterwegs war, ganz ordentlich gefahren bin. Die Ammerndorfer RTF, RTF steht für Radtourenfahrt, war die erste und letzte RTF-Tour in 2026. Es gibt jetzt noch eine Graveltour im Oktober, aber da muss ich mich erst vorsichtig rantasten.

Die Graveltour in Ammerndorf hat ein Länge von 85 Kilometer und insgesamt 930 Höhenmeter. Ich habe mir die Tour in Kommot gespeichert und möchte zumindest mal eine Teilstrecke fahren.

Im Ziel habe ich mir noch einen Kaffee gegönnt und war dann um viertel Ein Uhr wieder zu Hause.

Fazit: Meine erste RTF-Tour, die alleine mit meinem Biobike gefahren bin, viel Wind gab‘s und viele Steigungen, oder wie man in Franken sagt – Hubberli – Super Wetter, nicht zu heiß, nicht zu kalt. Was will ich dazu noch sagen, als Dankeschön an den Wettergott, den TSV Ammerndorf, der sich immer die Mühe macht, die Strecke auszukundschaften und auszuschildern und für unser leibliches Wohl sorgt. Adieu bis zur nächsten Tour.

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